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Wenn der Weg zum Anwalt zu teuer ist …
von admin | 27. März 2009
(PA) In Zeiten der Finanzkrise wird weniger verdient und deshalb umso mehr um jeden Cent gestritten. Gerade Privatleute sind hier im Nachteil, weil der Gang zum Rechtsanwalt für eine Erst-Beratung in der Regel zwischen 150 und 190 € kostet. Wer will schon soviel ausgeben, um in Erfahrung zu bringen, ob der Vermieter etwas gegen den Schimmel im Keller tun müsste, wer die Kosten eines Blechschadens trägt oder ob der Nachbar den Zaun rosa streichen darf?
Rechtsrat darf zudem nur durch zugelassene Rechtsanwälte und auch nicht kostenlos erteilt werden. Der Blick in ein Internet-Forum vermittelt daher letztlich riskantes Halbwissen.
Ein günstiger Weg zu qualifiziertem Rechtsrat ist die Online-Rechtsberatung. Hier können Fragesteller einfach per Kontaktformular ihren Fall schildern und ihre Fragen stellen und bekommen zeitnahe eine Auskunft durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Die meisten Online-Rechtsberatungs-Anbieter verlangen aber von dem Fragesteller vor Absenden der Frage eine Einzugsermächtigung oder Kreditkarte. Weiterer Nachteil ist, dass die Rechtsauskunft nur als E-Mail erfolgt und nicht als ordentlicher Anwaltsschriftsatz.
Einzig das Rechtsberatungsportal http://www.mein-online-rechtsanwalt.de bietet eine Beratung auf Rechnung an und versendet Anwaltschriftsätze per Post. Die kann man zB dem Vermieter dann auch vorhalten. Teurer als die Konkurrenz ist das Beratungsangebot von Mein-Online-Rechtsanwalt.de trotzdem nicht.
Damit ist die Online-Rechtsberatung für Privatleute noch einmal interessanter geworden.
Offenbach am Main, den 27.03.2009
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